Bei schönstem Frühlingswetter ging es vom OV Hürtgenwald nach der Alarmierung zur Einsatzübung nach Simmerath. Diese wurde vom OV Hürtgenwald geplant und ging von mehreren Explosionen rund um den Rursee aus. Infolge dessen war, gemäß Übungslage, der Paulushofdamm stark beschädigt worden. Kritisch wurde das Überfallwehr beurteilt, welches zahlreiche Risse im Betonbauwerk aufwies.
Zur Überwachung des Überlaufbauwerks wurden drei ESS-Systeme eingesetzt welche sich auf der anderen Seite des Rursees, am Rurberg, befanden. Zum Anbringen der Messprismen an dem Überlaufwehr wurden die Einsatzkräfte der ESS-Trupps mit den Booten der Fachgruppe Wassergefahren des OV Hürtgenwald auf die andere Uferseite gebracht. Nach dem Anbringen der Messprismen wurden diese angelernt und mit einer Genauigkeit von 1mm auf Bewegung überwacht. Während der Einsatzübung wurden einige Messpunkte heimlich, zum Teil um einige Zentimeter, verschoben. Diese Verschiebungen wurden von allen drei ESS-Trupps erkannt und exakt gemessen.
Nach der Einsatzübung trafen sich alle Einsatzkräfte und Beobachter zu einer Nachbesprechung. Sie waren bereits zur Mittagszeit angereist. Aus der THW-Leitung nahmen Referatsleiter E1, Herr Martin Zeidler, mit Herr Bosse und Herr Euler teil. Aus der LB-Dienststelle NRW war Referatsleiter Einsatz, Herr Nicolas Hefner dabei.
In gemütlicher Runde nahm der Tag ein erfolgreiches Ende.
(Fotos: Joachim Nußbaum, OV Hürtgenwald)